830 m Höhe, 3 km bis nach Tschechien und unfassbar viel Spaß
Mazenod-Challenge 2010 im Bayerischen Wald
Ein Erlebnisbericht zweier Teilnehmerinnen:
7 spannende Tage im Bayrischen Wald liegen nun hinter uns. Unser Haus in Haidmühle lag nahe der Tschechischen Grenze, genaugenommen sogar so nah, dass unsere Handys nur noch tschechisches Netzt empfangen konnten. Natürlich war das erst mal nervig aber gleichzeitig eine Möglichkeit vom Alltag abzuschalten. Wie im Film „Evan Allmächtig“ bauten wir unsere eigene Arche. Wir und die 22 andern Teilnehmer der zweiten Mazenod Challenge erlebten eine Woche voller Höhen und Tiefen im wahrsten Sinne des Wortes. Wir überquerten Schluchten, seilten uns aus dem 3. Stock ab und kletterten eine Steilwand hinauf. Dabei sicherte uns unsere Gruppe und das Vertrauen untereinander wuchs.
Natürlich stand in dieser idyllischen Gegend auch eine Wanderung auf dem Programm. Als P. Felix von 5 Stunden sprach, zweifelten wir gewaltig an unseren Kräften, doch diese Wanderung und auch das anschließende Übernachten im Freilichtmuseum wurde zum Highlight unserer Woche. Unterwegs las uns P. Stephan einige Passagen aus dem Buch „Das Kind von Noah“ von Eric-Emmanuel Schmitt vor, welches uns inhaltlich die ganze Woche begleitete. Auf dem Weg unterhielten wir uns über Themen wie Verfolgung und geführt von einer anderen Person liefen wir blind durch einen Wald. Am Freilichtmuseum angekommen kochten wir in einem alten Bauernhaus unser Abendessen, feierten - wie jeden Tag - die Messe bevor wir es uns am Lagerfeuer gemütlich machten. Dort verbrachten wir auch die Nacht, zumindest die meisten von uns. Uns beiden wurde es nämlich um ein Uhr viel zu kalt und wir zogen uns auf den Dachboden des Bauernhauses zurück.
Den Mittwoch verbrachten wir in Passau: Messe im Dom, Shoppen und Schwimmen - ein erholsamer Tag. Zum Ende unserer Zeit im Bayrischen Wald ging es wieder hoch hinaus, denn beim Kisten stapeln war Vertrauen gefragt um einen möglichst großen Turm zu bauen. Bevor wir uns alle am Samstag auf den Weg nach Hause machten, stärkten wir uns am Abend zuvor mit einem 4-Gänge-Menü. Tomatensuppe, Salatteller, Spätzle mit Geschnetzeltem und Zimtschnecken schmeckten super. Kein Wunder, wir haben es ja auch selbst gekocht.
Alles in allem haben wir neue Erfahrungen im Umgang mit uns selbst, anderen Menschen und Gott gesammelt. Einfach eine super Woche.














