Pfingsten 2008
Gemeinsam mit Gott unterwegs
Pfingstfußwallfahrt 09.05.2008 - 12.05.2008
Wir, Matthäus und Tobias aus Rückers, möchten einmal berichten über unsere diesjährige Pfingstfußwallfahrt.
35 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 - 30 machten sich am sonnigen Freitagmittag vor Pfingsten mit 4 Fahrzeugen auf den Weg vom Bonifatiuskloster Hünfeld nach Kerpen, begleitet von den beiden Patres Stephan Möllmann OMI und Dirk Fey OMI. Wir waren voller Erwartung und Spannung, was da wohl auf uns zukam.
Nach langer anstrengender Autobahnfahrt erreichten wir um 18 Uhr unseren Zielort Kerpen. Während dem Auspacken und Abendessen kamen nach und nach weitere Teilnehmer hinzu, entweder mit dem Zug angereist oder mit dem Auto aus Zwickau.
Im Laufe des Abends lernten wir uns kennen, u. a. durch ein Kennenlernspiel. Nach dem Abendgebet und Segen in der Kirche, war ab 22:30 Uhr Schlafen angesagt - aber die meisten nahmen das nicht so genau. J
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und Morgenlob ging es mit OMI-Fahnen, Kreuz und natürlich mit Gepäck - um 06:00 Uhr - los.
Unser erstes Ziel war das Marienfeld, wo 2005 der Weltjugendtag stattfand. An diesem Ort begann auch unsere eigentliche Pfingstfußwallfahrt mit einem Morgengottesdienst. Der Altar ist aufgebaut aus Betonsteinen mit einem Kreuz dahinter auf einem Hügel - mit einem herrlichen Ausblick auf ein riesengroßes Feld. Schon hier wurden wir auf die herrliche Schöpfung Gottes hingewiesen. Wie auch bei anderen Stationen während unserer Wallfahrt begleiteten uns immer wieder Worte aus der Schöpfungsgeschichte. Neben den beiden Patres trug auch Novize Jens bei den Stationen Gedanken vor. Auch das Rosenkranzgebet mit anschließender Schweigestunde waren auf der Tagesordnung.
Andy - unser Begleiter im kleinen Bus - war für unser leibliches Wohl verantwortlich, so z.B. das Mittagessen um kurz nach zwölf bei der großen Pause.
Danach war es für uns sehr beschwerlich:
1.) Es war sehr heiß (über 30 °C Temperatur) und
2.) wir mussten einen Umweg laufen über Kohleförderbände, weil die nicht auf der Karte verzeichnet waren.
Doch unsere Schirmherren hatten einen tollen Weg gefunden - durch Gebüsch, Gefälle und Brennnesseln. Andy musste uns immer wieder mit Getränken versorgen bis wir endlich um 19 Uhr singend in Frimmersdorf ankamen. Alle waren erschöpft von der langen und anstrengenden Tour und hatten mit Waden- und Fußschmerzen zu kämpfen.
Auch hier hatte Andy mal wieder etwas Tolles vorbereitet - Nudeln mit Tomatensoße. Wir legten uns alle sehr früh in unsere Schlafsäcke im Pfarrheim.
Am Pfingstsonntag früh pilgerten wir zum Nikolauskloster nach Jüchen. Unterwegs feierten wir im Freien die Heilige Messe. In der Predigt ging Pater Fey OMI darauf ein, was uns motiviert, das Ziel zu erreichen. Wir machten uns Gedanken und äußerten uns. Nach schweißtreibenden Stunden kamen wir um 14:30 Uhr in Jüchen an. Kurz vorm Nikolauskloster beschlossen wir, singend in die Kirche einzuziehen. Alle Gäste des dortigen Pfingstfestes (was jedes Jahr stattfindet und Tausende von Besuchern anzieht) schauten auf uns - einige wallten mit uns zusammen in die Kirche.
Endlich waren wir auf unseren Zimmern und zum ersten Mal konnten wir duschen. Das hat so richtig gutgetan. Jetzt hatten wir viel Zeit zum Besichtigen des Nikolausklosters. Das Kloster dient seit 50 Jahren der Ausbildung junger Männer, die auf dem Weg zum Priesterberuf zunächst einmal das Abitur nachholen wollen.
Am Abend beteten wir noch zusammen - dann ging es zum Feiern ins Festzelt. Plötzlich waren alle Schmerzen wie weggeblasen und wir feierten ausgelassen die Ankunft.
Am Pfingstmontagmorgen erlebten wir mit den Gästen einen feierlichen Gottesdienst. Wir brachten uns in den Gottesdienst ein (Kreuz- und Fahnenträger, Lesung und Fürbitten). In der Predigt ging es um die Bedeutung des Pfingstfestes (Gründung der Kirche).
Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns langsam von allen. Es war ein erlebnisreiches und unvergessliches Pfingstwochenende mit den beiden Patres. Auch neue Freundschaften hatten wir geschlossen. Wir glauben, der Heilige Geist war wirklich bei uns und gab uns Kraft, nicht aufzugeben und immer ein Ziel vor Augen zu haben, für das sich Anstrengung lohnt.
Wir freuen uns schon heute auf die nächste Pfingstfußwallfahrt.
Grüße
Tobias & Matthäus
Pfingsten 2007
Gemeinsam mit Gott von Zwickau zum Benediktinerkloster Wechselburg
Wir, eine Gruppe von 9 Jungs, zwischen 14 und 21 Jahren begaben uns am Freitag vor Pfingsten auf eine Pfingstfußwallfahrt.
Pater Möllmann, Tobias Schmitt, Matthäus Glabiszewski und Tom Daemen aus Hünfeld fuhren zum Oblatenkloster in Zwickau. Dort angekommen, wurden wir herzlich von Pater Dirk Fey begrüßt. Danach feierten wir gemeinsam die Heilige Messe in Zwickau.
Vor dem Abendessen trafen wir dann Michael Besser, Kevin Richter und Alex Richter, die aus Zwickau dazukamen. Schließlich traf noch Alexander Simon aus Hünfeld ein.
Am nächsten Tag ging es nach einem gemeinsamen Frühstück um 7:00 Uhr los. Unser Wallfahrtskreuz trugen wir im Wechsel. Das Wetter war prima, morgens zwar etwas kühl, aber mittags ging das Thermometer hoch auf die 30 Grad. Schon früh am Morgen beteten wir Gesätze aus dem Rosenkranzgebet mit anschließender Schweigestunde. Nach ca. 10 km gab es die erste Pause. Dort konnten wir für den weiteren Weg Energie tanken. Mit rechtzeitigen Pausen, Gebeten und Predigten ging es ins Pfarramt in Waldenburg. Dort übernachteten wir mit Schlafsäcken im Pfarrsaal.
Am Sonntag standen wir bereits um 4:30 Uhr auf, da wir noch etwa 32 km Fußmarsch vor uns hatten. Durch viele Wälder ging es zu unserem Ziel: Benediktinerkloster Wechselburg. Wir kamen dort bei strahlendem Sonnenschein um 16:00 Uhr an!
Am Sonntagabend gab es nach unserer gemeinsamen Messe an der Mariengrotte, gegrillte Würstchen. Das Wetter an diesem Abend war für uns besonders unangenehm, da es gehagelt, gedonnert und stark geregnet hat.
Am Pfingstmontag standen wir um 7:30 Uhr auf. Wir aßen gemeinsam Frühstück, packten unsere Sachen im „zur Verfügung gestellten Bus“ und gingen zur Heiligen Messe in der Kirche „Heilig Kreuz“.
Nach der Messe fuhren wir mit dem Kleinbus zurück nach Zwickau, wo wir gemeinsam zu Mittag aßen. Der anschließende Abschied viel uns allen schwer, weil wir uns gut befreundet hatten. So konnte sich Matthäus aus Rückers kaum von Pater Fey trennen. Es war ein tiefgreifendes Erlebnis.
Matthäus und Tobias



























