Wer sind die OMI's?

OMI hat nichts mit "Oma oder Opa" zu tun! OMI ist die Abkürzung unserer Ordensgemeinschaft. Der Name "Oblaten" stammt vom lateinischen "oblatus" ab und bedeutet "die Dargebrachten" oder auch "die Geweihten".

Mehr als Backoblaten

Wenn wir hier von "Oblaten" sprechen, dann meinen wir damit also nicht die Backoblaten, die für die Weihnachtsbäckerei gebraucht werden, sondern solche "Dargebrachten", die zur Ordensgemeinschaft der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria gehören.

Auf Latein heißt das "Oblati Mariae Immaculatae" und wird als "OMI" abgekürzt.  Dieser Name wurde dem neu gegründeten Orden des adeligen französischen Priesters und späteren Bischofs von Marseille, Eugen von Mazenod durch Papst Leo XII. 1826 gegeben. Maria sollte die Patronin der Missionare sein.

Missionarisch

Von Anfang an widmete sich die Gemeinschaft den Armen, besonders auch den Jugendlichen und Kindern und denen, die das Evangelium noch nicht kannten. Vor allem lag es unserem Gründer, dem heiligen Eugen von Mazenod am Herzen, den Menschen wieder eine Heimat in der Kirche zu ermöglichen, die sich vom Glauben entfernt hatten. Nach den Wirren der französischen Revolution war das in vielen Teilen Frankreichs der Fall. Das Mittel dazu waren sogenannte Volksmissionen, in denen die Missionare einige Wochen in einem Ort verbrachten, um dort den Menschen von der Liebe Gottes zu predigen.

Bald sandte Eugen von Mazenod auch Missionare in andere Länder. Berühmt wurden die Eismissionare im Norden Kanadas, bekannt auch der so genannte "fliegende Pater" Paul Schulte, aber auch in Lateinamerika, Afrika und Asien wirkten Oblaten in vielen Ländern.

Wir "OMI's" sind eine missionarische Ordensgemeinschaft, die mit mehr als 4300 Mitgliedern in 75 Ländern der Erde vertreten ist. In der Mitteleuropäischen Provinz leben mehr als 150 OMI's. Dort wo wir Oblaten leben und arbeiten, versuchen wir den Menschen Gottes Frohe Botschaft zu verkünden und ihnen zu einem Leben im Licht dieser befreienden Botschaft zu verhelfen.

Die mitteleuropäische Provinz der Oblaten hat auch eine eigene Homepage: http://www.oblaten.org