Kreuzweg Graffiti
Am 07.09.2001 trafen wir uns zum Projekt Kreuzweg Graffiti. Das Thema "Kreuzweg: Mein Leiden - Jesu Leiden" war für alle beteiligten äußerst spannend. Zu Beginn des Treffens beteten wir zum Heiligen Geist und hörten eine Katechese unseres Kaplans Pater Felix Rehbock. Anschließend überlegten wir Motive und Szenen.
Wir betrachteten diese und teilten sie in bestimmte Thematiken ein, welche zugleich die verschiedenen Kleinarbeitsgruppen vorgaben. Insgesamt waren es sieben, denen jeweils ein Sprayer zur grafischen Gestaltung zur Verfügung gestellt wurde.
Konstraste am Kreuzweg
Die Sprayer kamen aus dem Sprayer-Verein "Kontraste e.V. Zwickau". Pater Felix OMI hatte Kontakt zu ihnen aufgenommen und bat sie mit uns gemeinsam diesen Jugendkreuzweg zu gestalten.
Nach Diskussionen über Formen, Größe, Farbe, etc. erstellten wir eine Skizze, mit der wir nach einigen Ausbesserungen sehr zufrieden waren. Einige Jungs bauten die Holzwand auf, auf die wir später sprayen wollten. Danach wurden wir von den Jugendlichen des Graffiti-Vereins in die "Grundkünste" des Sprayens eingeweiht und probten an Holzplatten. Langsam begannen die Sprayer unsere Skizzen mit Spraydosen vorzuzeichnen. Auf der linken Seite der Wand begann es mit dem Thema "Drogen", darauf folgten dann "Zukunft", "Umwelt", "Gewalt", "Arm-Reich", "Stress" und ganz rechts "Nähe". Das waren unsere Themen Situationen in denen wir oder andere Jugendliche leiden müssen und somit auch Jesus. Im Mittelpunkt unserer Arbeit sollte deutlich werden, dass "Jesus dann leidet, wenn ich leide". Dieses Thema ist wirklich bei allen angekommen und wir haben es alle begriffen, das die Leidensgeschichte Jesu auch heute weiter geht und dass er mit uns zusammen leidet.
2x5m pro Wand
Einige waren überrascht wie anstrengend die Betätigung der Spraydosen doch sei. Zudem war es auch noch ein wirklich warmer Tag. Doch eigentlich störte das wenig, da wir alle guter Dinge waren und begeistert von dieser "modernen Kunsttechnik in der Kirche".
Das war es dann auch schon, denn um 17 Uhr waren wir fertig. Einige räumten noch auf und schafften die 2,05m mal 10m große Wand in die Glashalle. Jeder der nun nach Hause ging schaute sie sich noch einmal zufrieden an.




